BMI-Rechner: Body-Mass-Index & Idealgewicht berechnen

WHO-Standard & Altersanpassung

Body-Mass-Index (BMI) & Idealgewicht berechnen

Nach WHO-Klassifikation
cm
kg
Jahre
Ihr Body-Mass-Index
23,7
Normalgewicht
Normalgewicht-Bereich (WHO): 58,6 – 79,2 kg
Altersangepasster Optimal-BMI: 20 – 25
Geschätzter Grundumsatz: ca. 1.745 kcal / Tag
Der BMI dient als Richtwert. Für Sportler mit hohem Muskelanteil kann der Wert abweichen.

Die offizielle WHO-Klassifikation des Body-Mass-Index

Der Body-Mass-Index (BMI) ist die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts eines Menschen im Verhältnis zu seiner Körpergröße. Er liefert eine schnelle und verlässliche Ersteinschätzung darüber, ob Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Adipositas vorliegt.

Kategorie (WHO) BMI-Wertebereich (kg/m²) Gesundheitliches Risiko
Starkes Untergewicht unter 16,0 Erhöhtes Risiko für Nährstoffmangel und Infektionen
Mäßiges Untergewicht 16,0 – 16,9 Geringe Abwehrkräfte, Abnahme der Muskelmasse
Leichtes Untergewicht 17,0 – 18,4 Leicht unter dem Referenzwert
Normalgewicht 18,5 – 24,9 Geringstes Risiko für Zivilisationskrankheiten
Präadipositas (Übergewicht) 25,0 – 29,9 Mäßig erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Adipositas Grad I 30,0 – 34,9 Deutlich erhöhtes Risiko (z. B. Bluthochdruck, Diabetes Typ 2)
Adipositas Grad II 35,0 – 39,9 Hohes Risiko für Folgeerkrankungen und Gelenkschäden
Adipositas Grad III ab 40,0 Sehr hohes Risiko (schwere chronische Adipositas)

Berechnungsformel des Body-Mass-Index

Die Formel zur Berechnung lautet:

BMI = Körpergewicht in kg / (Körpergröße in m * Körpergröße in m)

Rechenbeispiel: Eine Person wiegt 75 kg bei einer Körpergröße von 1,78 m:
BMI = 75 / (1,78 * 1,78) = 75 / 3,1684 = 23,67 kg/m² (Normalgewicht).

Altersabhängige BMI-Richtwerte nach dem National Research Council (NRC)

Mit zunehmendem Lebensalter verändert sich die Körperzusammensetzung: Der Fettanteil steigt natürlicherweise leicht an, während Muskel- und Knochenmasse abnehmen. Ein leicht höherer BMI im Alter schützt vor Osteoporose und Mangelernährung im Krankheitsfall:

Altersgruppe Optimaler BMI-Bereich Erläuterung
19 bis 24 Jahre 19 – 24 Klassisches Jugend-Normalgewicht
25 bis 34 Jahre 20 – 25 Stabiler Bereich für junge Erwachsene
35 bis 44 Jahre 21 – 26 Leichter physiologischer Anstieg
45 bis 54 Jahre 22 – 27 Mittleres Lebensalter
55 bis 64 Jahre 23 – 28 Höherer Schutz vor Auszehrung
ab 65 Jahre 24 – 29 Senioren-Normalgewicht (Präventionsreserve)

Grenzen der Aussagekraft des BMI

Obwohl der BMI ein hervorragendes statistisches Maß für die Gesamtbevölkerung darstellt, besitzt er individuelle Grenzen:

  • Muskelmasse vs. Fettmasse: Da Muskelgewebe eine deutlich höhere Dichte als Fettgewebe aufweist, werden Bodybuilder oder Leistungssportler häufig fälschlicherweise als „übergewichtig“ oder gar „adipös“ eingestuft.
  • Fettverteilung (viszerales Fett): Der BMI unterscheidet nicht, wo sich das Fett befindet. Bauchfett (viszerales Fett) rund um die inneren Organe ist stoffwechselaktiv und birgt ein ungleich höheres Risiko für Diabetes als Fett an Hüfte oder Oberschenkeln. Ergänzend empfiehlt sich die Messung des Taillenumfangs (Waist-to-Height-Ratio).

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum BMI

Gilt der BMI gleichermaßen für Frauen und Männer? ▾
Die WHO-Klassifikation unterscheidet formell nicht zwischen Männern und Frauen. Da Frauen jedoch genetisch bedingt einen etwas höheren Körperfettanteil und Männer mehr Muskelmasse besitzen, liegt der ideale Wohlfühl-BMI bei Frauen im Schnitt etwa ein bis zwei Einheiten unter dem der Männer.
Wie berechnet sich das ideale Normalgewicht? ▾
Das Normalgewicht nach WHO entspricht einem BMI zwischen 18,5 und 24,9. Multiplizieren Sie das Quadrat Ihrer Körpergröße in Metern mit 18,5 (Untergrenze) und mit 24,9 (Obergrenze). Für 1,78 m ergibt sich: 1,78² × 18,5 = 58,6 kg bis 1,78² × 24,9 = 78,9 kg.
Was ist der Unterschied zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz? ▾
Der Grundumsatz ist die Kalorienmenge, die der Körper bei völliger Ruhe zur Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen (Atmung, Organe) benötigt. Der Gesamtumsatz berücksichtigt zusätzlich die körperliche Aktivität im Beruf und beim Sport (PAL-Faktor).

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